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24–36 Monate – Bewegung schafft Selbstständigkeit

Zwischen dem zweiten und dritten Geburtstag entwickelt sich die Bewegungsfähigkeit eines Kindes besonders schnell – und damit auch Sprache, Aufmerksamkeit und Selbstvertrauen.

scheduleLesezeit: ca. 8 Minuten

Bewegung bedeutet mehr als körperliche Aktivität

Zwischen dem zweiten und dritten Geburtstag entwickelt sich die Bewegungsfähigkeit eines Kindes besonders schnell. Es läuft sicherer, springt, klettert, balanciert und möchte seine Umwelt immer selbstständiger entdecken.

Bewegung bedeutet in diesem Alter jedoch weit mehr als körperliche Aktivität. Jede neue Bewegungserfahrung unterstützt die Reifung des Nervensystems und fördert Sprache, Aufmerksamkeit, Koordination, Selbstvertrauen und die Fähigkeit, neue Dinge zu lernen.

Zweijähriges Kind balanciert bei einer Bewegungsübung
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Was kann ein Kind zwischen 24 und 36 Monaten?

In diesem Alter zeigen viele Kinder bereits folgende Fähigkeiten:

check_circlesicheres Gehen und Laufen
check_circleRichtungswechsel beim Laufen
check_circleselbstständiges Treppensteigen
check_circlemit beiden Füßen springen
check_circleeinen Ball werfen, rollen und kicken
check_circlekurze Zeit auf einem Bein stehen
check_circleüber kleine Hindernisse steigen
check_circleerste Klettergerüste nutzen
check_circleTürme bauen und einfache Puzzles lösen
check_circleLöffel und Gabel zunehmend sicher benutzen
check_circleerste Kreise und Linien malen
insights

Warum ist Bewegung jetzt besonders wichtig?

Durch abwechslungsreiche Bewegung werden neue Verbindungen im Gehirn aufgebaut. Gleichgewicht, Koordination, Körperwahrnehmung und die Zusammenarbeit beider Gehirnhälften entwickeln sich weiter.

Kinder sammeln dabei nicht nur motorische Erfahrungen, sondern gewinnen auch Selbstvertrauen. Jede selbstständig gemeisterte Bewegung stärkt das Gefühl: „Ich kann das!“

info

Wann sollte eine Abklärung erfolgen?

Eine entwicklungsneurologische oder motorische Abklärung kann sinnvoll sein, wenn ein Kind:

  • infobeim Gehen weiterhin sehr unsicher ist
  • infoaußergewöhnlich häufig stürzt
  • infonicht springt oder klettert
  • infoTreppen meidet
  • infoeine Körperseite deutlich bevorzugt
  • infowenig Interesse an Bewegung zeigt
  • infozusätzlich Auffälligkeiten in Sprache, Aufmerksamkeit oder Verhalten entwickelt
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Was können Eltern tun?

Die beste Förderung findet im Alltag statt.

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Gemeinsames Spielen, Klettern und Balancieren.

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Ballspiele zur Förderung von Koordination und Wurfgefühl.

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Tanzen und Hüpfen zu Musik.

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Regelmäßige Besuche auf dem Spielplatz.

Entscheidend ist nicht Leistung, sondern die Freude an der Bewegung. Kinder lernen am besten durch eigenes Ausprobieren, Wiederholen und positive gemeinsame Erlebnisse.

Zusammenfassung

Zwischen dem zweiten und dritten Geburtstag entwickelt sich die Bewegungsfähigkeit eines Kindes besonders schnell. Es läuft sicherer, springt, klettert, balanciert und möchte seine Umwelt immer selbstständiger entdecken.

Entscheidend ist nicht Leistung, sondern die Freude an der Bewegung. Jede selbstständig gemeisterte Bewegung stärkt das Gefühl: "Ich kann das!"

Benötigen Sie Unterstützung?

Wenn Sie Fragen zur motorischen Entwicklung Ihres Kindes haben oder unsicher sind, ob sich Ihr Kind altersgerecht entwickelt, begleite ich Sie gerne mit einer fundierten Entwicklungsbeurteilung, individueller Beratung und – wenn nötig – einem gezielten Förderkonzept.

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