Zwischen dem sechsten und neunten Lebensmonat entwickelt sich Ihr Baby vom Beobachter zum aktiven Entdecker.
Zwischen dem sechsten und neunten Lebensmonat entwickelt sich Ihr Baby vom Beobachter zum aktiven Entdecker. Es möchte seine Umgebung selbst erkunden, Spielzeug gezielt erreichen und beginnt, sich eigenständig fortzubewegen.
In dieser Phase entstehen wichtige Grundlagen für das spätere Krabbeln, Sitzen, Stehen und Gehen. Dabei geht es nicht darum, möglichst schnell das nächste Entwicklungsziel zu erreichen, sondern darum, dass sich stabile und gut koordinierte Bewegungsmuster entwickeln.
Viele Babys können nun:
Ein sicherer Sitz entsteht durch eine gute Rumpfstabilität – nicht dadurch, dass ein Baby früh hingesetzt wird.
Jetzt werden Bewegungsübergänge immer wichtiger. Ihr Baby beginnt:
Diese Bewegungen fördern Gleichgewicht, Koordination und Körperwahrnehmung.
Viele Babys entwickeln nun ihre ersten Möglichkeiten, sich selbstständig fortzubewegen. Zum Beispiel:
Manche Babys robben längere Zeit, andere beginnen direkt zu krabbeln. Beide Entwicklungswege können normal sein.
Zwischen dem achten und neunten Lebensmonat beginnen viele Kinder zu krabbeln. Beim Krabbeln:
Krabbeln ist deshalb weit mehr als eine Fortbewegungsform – es unterstützt zahlreiche Entwicklungsbereiche.
Die Hände arbeiten nun immer gezielter. Ihr Baby:
Die Auge-Hand-Koordination verbessert sich täglich.
Die Sinnesverarbeitung wird immer differenzierter. Ihr Baby:
Bewegung und Wahrnehmung beeinflussen sich jetzt gegenseitig besonders stark.
Eine fachliche Abklärung kann sinnvoll sein, wenn Ihr Baby:
Nicht jedes Baby entwickelt sich gleich schnell. Entscheidend ist die Qualität der Bewegungen und eine kontinuierliche Weiterentwicklung.
Sie unterstützen Ihr Baby besonders gut durch:
Viel freie Bewegung auf dem Boden.
Abwechslungsreiche Untergründe.
Spielzeug außerhalb der direkten Reichweite anbieten.
Genügend Zeit zum selbstständigen Ausprobieren geben.
Weniger ist oft mehr: möglichst wenig Zeit in Wippen, Lauflernhilfen oder anderen passiven Sitzsystemen. Kinder lernen am nachhaltigsten, wenn sie Bewegungen selbst entdecken dürfen.
Nein. Manche Kinder beginnen früher, andere später. Wichtig ist, dass das Kind aktiv sich fortbewegen möchte und neue Bewegungsformen entwickelt.
Wenn ein Baby noch nicht selbstständig in den Sitz kommt, sollte es nicht über längere Zeit hingesetzt werden. Die Rumpfmuskulatur entwickelt sich am besten durch eigenständige Bewegung.
Robben ist häufig eine normale Entwicklungsstufe. Entwickelt sich daraus später ein symmetrisches Krabbeln, ist das meist ein guter Verlauf.
Zwischen dem sechsten und neunten Lebensmonat wird Ihr Baby immer selbstständiger. Sitzen, Drehen, Robben und Krabbeln legen den Grundstein für spätere Bewegungsabläufe sowie für Gleichgewicht, Koordination, Wahrnehmung und Lernen. Freie Bewegung und genügend Zeit zum eigenen Ausprobieren sind in dieser Phase besonders wertvoll.
Wenn Sie Fragen zur motorischen Entwicklung Ihres Kindes haben oder unsicher sind, ob sich Ihr Baby altersgerecht entwickelt, begleite ich Sie gerne mit einer fundierten Entwicklungsbeurteilung, individueller Beratung und – wenn nötig – einem gezielten Förderkonzept.
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